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Handfunkgeräte

Hinweise zu Hand-Flugfunkgeräten / Betrieb als Bodenfunkstellen:

Für Flugfunkgeräte, die keine Flugsicherungsdienste leisten, also beispielsweise Funkgeräte für Info-Plätze sowie Handfunkgeräte für Start, Rückholer, Verfolger und offene Luftsportgeräte, sind jetzt auch Geräte zugelassen, die nicht den komplexen Bestimmungen der Musterzulassung des Bundesamts für Flugsicherung (BAF) unterliegen.

Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 17-17 der Bundesnetzagentur (BNetzA) vom 06.09.2017 treten neue Regelungen betreffend Frequenzzuteilungen für Funkstellen im VHF-Flugfunkfrequenzband (117.975 MHz - 137 MHz) in Kraft.

Ab sofort können auch Flugfunk- und Handfunkgeräte unter bestimmten Voraussetzungen eine Frequenzzuteilung als Bodenstationen erhalten. Für Bodenfunkstellen, mit denen keine Flugsicherungsdienste erbracht werden, gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten des Einsatzes von Funkanlagen:

  1. Geräte, die über eine Musterzulassung des BAF nach der FSMusterzulV verfügen (das war bisher die einzige Möglichkeit), oder
  2. Geräte, die der Norm ETSI EN 300676 in ihrer gültigen Fassung „zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens“ genügen. Diese Norm regelt, kurz gesagt, die Anforderungen für die Handhelds, oder
  3. Geräte, die über eine Lufttüchtigkeitszulassung verfügen, welche von der European Aviation Safety Agency ( EASA ) ausgestellt oder durch diese anerkannt wurde (das sind die zugelassenen Flugfunkgeräte).

Die BNetzA behält sich vor, vom Antragsteller einen Nachweis zu verlangen, dass die beantragte Anlage den Anforderungen der ETSI EN 300676 erfüllt oder eine entsprechende Zulassung durch die EASA hat.

Grundsätzlich wird für Luftfunkstellen eine Frequenzzuteilung nur dann erteilt, wenn die im 8,33- und 25 kHz-Raster betrieben werden können und eine Zulassung (oder Anerkennung) von der EASA besitzen. Jedoch können auch Handfunkgeräte eine Frequenzzuteilung erhalten, wenn diese entweder eine Zulassung (oder Anerkennung) von der EASA haben (derzeit gibt es keine), oder die Forderungen der ETSI EN 300676 in der zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens gültigen Fassung erfüllen. Auch hier behält sich die BNetzA vor, von Antragsteller den Nachweis für die Erfüllung der ETSI-Norm zu verlangen.

Weiterführende Verweise:

Handhelds, welche nach den Angaben der Hersteller derzeit die ETSI EN 300676-2 erfüllen: ICOM (IC-A24E, IC-A6E), YAESU (FTA-750L, FTA-550L, FTA-450L)

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